Die Gernsemer Eile

In diesem Jahr lautete das Thema "Klinik vom Doppelwalde"

Die Gernsemer Eile, Urgesteine der Gernsheimer Fastnacht, stehen bereits seit 1976 in wechselnden Besetzungen beim Parre auf der Bühne. Jahr für Jahr verstehen sie es zum Abschluss der Sitzungen einen glanzvollen Höhepunkt mit einer Mischung aus Parodien, Klamauk und besinnlichen Themen zu setzen, vorgetragen mit selbst getexteten Liedern und Sketchen.
Neben dem aktuellen Zeitgeschehen stehen die Geschichten rund um das Schöfferstädtchen Gernsheim im Mittelpunkt der jährlichen Programme. So leben historische Figuren wie de Kabezel, die Stadtmaus und die Feldmaus genau so wieder auf, wie auch den heutigen Gernsheimer Originalen und der lokalen Prominenz ein Platz in den Persiflagen zugewiesen wird. Gemeinsam beziehen die dargestellten Figuren Stellung zu allgemeinen Reizthemen, albern ganz einfach auf der Bühne herum oder machen mit viel Gefühl die eine oder andere Liebeserklärung an ihr Städtchen mit Herz. Andächtige Stille und ein wogendes Meer aus Feuerzeuglichtern sind daher keine Seltenheit bei der Parresfastnacht.
2004 veröffentlichten die Gernsemer Eile ihre erste CD mit Höhenpunkten aus den vergangenen Kampagnen. Auf der CD sind unter anderem das Gernsemer Wasserlied, Die Stadt die ich so mag, Der Drache starb heut Nacht zu finden, allesamt Lieder, die jedes Jahr vom Publikum lautstark als Zugabe gefordert werden.
Besonders stolz sind die Gernsemer Eile, dass sie zur Etablierung und dem Erfolg des jährlichen Fastnachtgottesdienstes der katholischen Pfarrgemeinde beitragen konnten. Zu diesem Gottesdienst, der am Fastnachtsonntag stattfindet und in dem Kostümierung ausdrücklich erlaubt ist, erscheinen inzwischen Narren aus der gesamten Region.

Es spielten und sangen:
» Jörn Deflize » Heribert Seib » Thomas Mettra » Alexander Wehrum
» Arno Knörzer » Heinz-Günther Galley » Roland Galley
» Thorsten Galley » Isabell Galley » Christoph Fahlke
» Oliver Gärtner » Karl-Heinz Bonifer » Gerhard Giehler » Frank Hammann
» Sigrid Fell